„Ich barfe meine Hunde durchgehend.“ Fünf Fragen an die Züchterin Sabine Neidig.

Wir sind schon ein bisschen stolz, dass auch Hundezüchter Graf Barf füttern und uns regelmäßig Feedback geben. Dies ist nun die erste Folge einer kleinen Serie, die wir starten möchten, in der wir fünf Fragen an unsere Hundezüchter-Kunden stellen. Wir möchten wissen, wie sie ihre Hunde und den Nachwuchs ernähren und warum gerade auf diese Weise. 

Wir beginnen mit Sabine Neidig, einer Golden- Retriever-Liebhaberzüchterin aus Leidenschaft. Vor ihren Retriever-Damen hatte sie zwei Collies, die sie die ersten Jahre klassisch mit Trockenfutter fütterte, bis sie zum Barfen kam, und es nicht mehr missen möchte.

Graf Barf: Frau Neidig, was ist Ihnen bei einer guten Hundeernährung wichtig?

Sabine Neidig: Ganz einfach – artgerecht muss sie sein! Die Hunde sollen gesund und natürlich ernährt werden. Ich habe festgestellt, dass Hunde ernährungsbedingt einfach sehr unterschiedlich sein können, was beispielsweise Geruch, Fellbeschaffenheit oder Zahngesundheit angeht. Trockenfutterhunde sind da einfach anders als gebarfte Hunde. 

Graf Barf: Was füttern Sie Ihren Hündinnen während der Trächtigkeit und der Welpenaufzucht?

Sabine Neidig: Ich barfe meine Hunde durchgehend. Etwas anderes kommt für mich nicht in Frage. Ich füttere Graf Barf. Allerdings passe ich gerade während der Trächtigkeit gezielt die Barf-Mahlzeit an, damit die werdende Mama alles hat, was sie braucht. Ich stehe dazu in engem Austausch mit meiner Tier-Heilpraktikerin Christina Hümmler. Mit ihr habe ich damals das ganze Projekt „Barfen“ gemeinsam gestartet. Gerade wenn die Organe des heranwachsenden Hundes sich bilden, braucht es die richtige Futterzusammensetzung für die Hündin mit einem entsprechenden Calcium- und Fettanteil. Meine Hundewelpen haben bei der Geburt in der Regel schon ein überdurchschnittliches Gewicht.

Graf Barf: Und was bekommen die Welpen als zusätzliches Futter zur „Milchbar“ ihrer Mama, wenn sie ab der 4. Lebenswoche aktiver werden?

Sabine Neidig: Mir ist es besonders wichtig, dass meine Welpen von Beginn an artgerecht ernährt, d.h. gebarft werden. Ab der 4. Woche füttere ich nach und nach zur Milchmahlzeit meiner Hündin gezielt zu. Ich habe da so mein ganz eigenes erprobtes Vorgehen. Zuerst gibt es Hüttenkäse, evtl. mit etwas Honig, dann Rinderhack, nach ca. 1 ½ Wochen ein rohes Ei dazu. Jede Futterausbaustufe behalte ich ca. 3 Tage bei, um genau zu beobachten, wie die Kleinen es vertragen. Nach dem Rinderhackfleisch beginne ich mit dem Graf Barf-Juniormenü, das ich frisch für die Welpies wolfe. Ich füttere immer in kleinen Portionen alle 3 bis 3 ½ Stunden. Das hat zwei Vorteile: Erstens ist der Futterstress an der Milchbar für meine Hündin dann nicht so groß, und ich kann zweitens besser einschätzen, wann die Welpen ihr „Geschäft“ machen müssen. Denn ich versuche dann schon, mit ihnen Schritt für Schritt zu trainieren, wo sie am besten ihr Geschäft machen. Werden die Welpen dann von ihrem neuen Frauchen und Herrchen übernommen, sind sie nämlich schon fast stubenrein. 

Graf Barf: Apropos neue Familie: Wie ist Ihre Empfehlung an Ihre Welpenkäufer bezüglich der Ernährung?

Sabine Neidig: Das ist bei mir mehr als eine Empfehlung, eher eine Grundvoraussetzung: Ich möchte, dass die Hunde auch von ihren neuen Familien gebarft werden. Das steht sogar in meinem Kaufvertrag als Bedingung drin. Sie sind Graf Barf-Futter gewöhnt, vertragen es gut und sollen es auch weiter gefüttert bekommen. Schon wenn die Interessenten uns besuchen und sie sich den Wurf ansehen – also wir uns kennenlernen –, spreche ich über gesunde Ernährung mit ihnen. Ich halte vor, während und nach dem Welpenkauf einen sehr engen Kontakt mit den Käufern. 

Ich sage immer, dass ich eigentlich die Hebamme der Welpen bin. Sie sind quasi die Babys meiner Hündin, denen ich mit auf die Welt geholfen habe ?. Meine Welpenkäufer erhalten bei der Übergabe des Welpen immer ein komplettes Starterpaket von mir: neben einem Geschirr mit Leine, Futteranleitung & Co. auch ein Buch über das Barfen.

Außerdem nehmen sie während der Aufzuchtphase via Videos, Ultraschallaufnahme und Bildern an der Entwicklung der Baby-Golden-Retriever teil. Mir ist es sehr wichtig, sie auf das neue Leben mit einem Welpen vorzubereiten und ihnen auch danach jederzeit zur Verfügung zu stehen. Das gilt natürlich auch für Ernährungsthemen. Was können sie zum Beispiel tun, wenn ihr Hund mal Durchfall hat? Diese ganze Zeit investiere ich gerne, denn es geht mir beim Hundezüchten nicht ums Geldverdienen, sondern es ist meine Leidenschaft.

Graf Barf: Das hört sich wirklich nach Passion an! Last but not least: Welche Leckerlis gibt es eigentlich im Training für Ihre Fellnasen oder auch die Welpen?

Sabine Neidig: Bei uns gibt es Leckerlis in Form von Karottenstückchen oder Obst. Ich arbeite da auch mit kleinen Fleischfettwürfeln. Oder wir zerkleinern den Graf Barf-Knuspermix. 

Generell achte ich sehr darauf, was meine Hunde an Nahrung brauchen. Benötigen sie etwa mehr Power, weil ich mit meinen erwachsenen Hunden beispielsweise joggen gehe, dann gibt es ins Barf-Menü schon mal einen oder drei Fleischfettwürfel on top bzw. auch mal Quark, Hüttenkäse, Haferflocken oder getrocknete Biokräuter – ganz nach Bedarf.

Graf Barf: Da möchte man doch glatt bei Ihnen Hund oder Welpe sein ?. Das Interview mit Ihnen hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank dafür. Wir wünschen Ihnen für Ihren nächsten Wurf alles Gute.

Schlagworte: Barfen, Züchter, Interview, Welpen

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