8 Tipps: Urlaub mit Hund

Urlaub ist doch die schönste Zeit im Jahr. Ganz langsam ist Reisen aufgrund der Corona-Pandemie wieder möglich. Das ist wunderbar, haben wir doch sicherlich alle unseren Urlaub und das Reisen so vermisst. Gerade jetzt, da Fernreisen noch nicht so möglich sind, man eventuell mit dem Auto in den Urlaub fährt oder sogar Urlaub in Deutschland macht, kann der Hund vielleicht mitkommen. Wenn er nicht bereits ohnehin ein fester Urlaubsbegleiter ist. Dann gilt es, ein paar Vorbereitungen für den mitreisenden Vierbeiner zu treffen. Hier unsere 8 Tipps, die man beachten sollte, um einen entspannten Hundeurlaub genießen zu können.

1. Planung: Reiseziel und Unterkunft mit Hund

Ferien mit Hund sollte man sicherlich etwas gezielter planen als normale Familien-Urlaube. Sehr genau sollten man sich überlegen, wo und wie Mensch und Hund am besten gemeinsam Urlaub machen können. Das beginnt natürlich mit der Auswahl des geeigneten Reiseziels. Nicht alle Länder oder Gebiete sind gleich gut hundegeeignet. Ein Städteurlaub ist sicherlich nicht so hundefreundlich wie ein Urlaub am Meer oder ein Wanderurlaub. Je nach Hund sollte bereits die Anreise nicht allzu beschwerlich und lang sein. Auch der Ort selbst sollte hundefreundlich sein. Hier können eine Vorabrecherche im Web und Empfehlungen anderer Hundebesitzer zu beliebten Regionen mit Vierbeiner sehr weiterhelfen. Informiert euch bitte zusätzlich über die Einreisebestimmungen. Selbst in Deutschland gibt es in manchen Bundesländern unterschiedliche Bestimmungen, was beispielsweise eine Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen angeht. 

Ist das Reiseziel ausgewählt, sollte man sich nun intensiv über eine Unterkunft Gedanken machen. Generell kann man sagen, dass hundefreundliche Ferienhäuser, Ferienwohnungen oder auch hundefreundliche Hotels bereits auf ihrer Webseite oder im Angebot meist vermerken, ob Hunde herzlich willkommen sind. In jedem Fall sollte man bei der Buchung den mitreisenden Vierbeiner gesondert mit anmelden, um nach der Ankunft keine bösen Überraschungen zu erleben. Häufig ist es so, dass man pro Hundegast eine zusätzliche Reinigungspauschale zahlen muss. Seid ihr euch bei der Buchung unsicher? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es immer hilft, vorab direkt mit dem Hotel oder Anbieter des Ferienhauses zu sprechen.

2. Fütterung auf Reisen für den Hund

Ein wichtiger Punkt der Reiseplanung mit Hund ist das Thema Hundefutter. Füttert man Trockenfutter oder Nassfutter, ist es kein Problem. Man rechnet die Futtermenge über die Ferien hoch und packt das gewohnte Hundefutter ein. Möglicherweise kann man sich auch gut spontan vor Ort mit dem nötigen Trockenfutter versorgen. Barft man seinen Hund, stellt sich das schon etwas anders dar. Die Futterplanung mit rohem Fleisch ist für unterwegs nicht ganz leicht. Einige Hundebesitzer werden das Barfen während der Urlaubszeit sogar gleich aussetzen, durch Fertigfutter ersetzen und eventuell auf Trockenfutter ausweichen. Hat man allerdings einen sensiblen Hund oder möchte auf die artgerechte Ernährung des Hundes auch im Urlaub nicht verzichten, muss man planen, wie man vorgeht. 

Man kann beispielsweise das gewohnte Barf-Futter, also das tiefgefrorene rohe Fleisch, in einer Kühlbox mitnehmen, wenn man vor Ort sicher ist, ein Gefrierfach vorzufinden. Oder man kauft Barf-Fleisch vor Ort frisch ein. Für einen Urlaub in Deutschland und Österreich findet ihr hier einen Graf Barf Händler vor Ort

Zwei Möglichkeiten, die wir von Graf Barf bieten:

1. Ihr könnt uns kontaktieren und euch das Futter innerhalb Deutschlands und Österreichs von uns direkt ins Feriendomizil liefern lassen. Am besten stimmt ihr euch dazu mit uns kurz telefonisch ab, damit alles mit der Lieferung perfekt funktioniert.

2. Ihr füttert unser hochwertiges Graf Barf Reisemenü, das genau für solche Fälle von uns konzipiert wurde. Unser Graf Barf Reisemenü ist ein gefriergetrocknetes Vollwertmenü vom Rind mit 10 verschiedenen Graf Barf Komponenten, die ihr auch aus unseren Barf-Menüs vom Rind kennt: Pansen, Muskelfleisch, Herz, Blättermagen, fein zerkleinerte Knochen, Leber, Lunge, Milz, Niere und Ochsenmaul mit Knorpel. Der Vorteil im Urlaub: Durch die Gefriertrocknung verringert sich das Futtergewicht um rund 70%, weshalb 750g Graf Barf Reisemenü rund 2,5kg des Vollwertmenüs entsprechen. Wie gewohnt in 100% Lebensmittelqualität ohne Zusatzstoffe. Die Würfel werden schonend gefriergetrocknet und sind somit nach Zugabe von Wasser und vorm Füttern unserem Spezial-Öl eine optimale Mahlzeit für eure Fellnase. 

Wichtig: Die jeweilige Futterration mit mindestens der doppelten Menge warmem Wasser, so dass alle Würfel gut mit Wasser bedeckt sind, für mindestens 3 Stunden quellen lassen. Öl darüber und dann ab zum Fressen. Die Fütterungsempfehlung liegt hier bei 0,6 bis 0,9% seines Körpergewichts im trockenen Zustand.

Seid ihr unsicher, wenn ihr das Barfen aussetzen möchtet, ob ihr lieber Trockenfutter und Nassfutter wählen sollt? Dann empfehlen wir euch, eher ein hochwertiges Nassfutter (d.h. Dosenfutter), das möglichst einen sehr hohen Fleischanteil ohne Zusatzstoffe enthält, zu füttern, um die Barf-Mahlzeiten im Urlaub zu ersetzen. Von Teil-Barfen, also ein abwechselndes, kurzfristigen Mischen der Futterarten, raten wir aufgrund der unterschiedlichen Verdauungszeiten generell ab. Zu Hause gibt es dann wieder die übliche Barf-Ration.

3. Packen für den Hund im Urlaub

Was sollte man nun für seinen Liebling noch zusätzlich zum Hundefutter mit ins Urlaubsgepäck nehmen? Hier eine kleine Checkliste für den Hund in Ferienhäusern oder Hotels:

  • Fressnapf und Wassernapf, evtl. Waage für die Fütterung in den Ferien
  • Hundebett oder Decke zum Schlafen und Ruhen, die der Vierbeiner gerne mag
  • Impfpass bzw. EU-Heimtierausweis, dieser gilt quasi als Reisepass für die Fellnase
  • Hundehandtücher
  • Hundeshampoo und Zeckenzange
  • Hundespielzeug für eine hundgerechte Beschäftigung auch im Urlaub
  • Leine und Halsband ist klar, evtl. noch eine Ersatzversion, denn es kann ja schon mal ein Halsband im Urlaub verlorengehen
  • wenn notwendig, ein Maulkorb
  • eine lange Hundeleine/Schleppleine ist immer hilfreich, falls ihr beispielsweise einen nicht eingezäunten Garten vorfindet oder fürs Chillen am Strand
  • Reiseapotheke für den Hund (mehr zur Hausapotheke für den Hund auch hier zum Nachlesen)
  • Leckerlis
  • evtl. Trainingsutensilien wie Dummy, Hundepfeife & Co.
  • Decken, um Sofas & Co. zu schützen – s. auch Tipp 6
  • Hundekotbeutel nicht vergessen!

4. Anreise

Überlegt euch, wie euer Hund am besten und angenehmsten die Anreise, meist eine lange Autofahrt, gut meistert. Also wo er gut, sicher und mit genügend „Luft“ trotz Gepäck liegt. Unsere Hunde kommen ganz normal in den Kofferraum mit Hundegitter, und das Gepäck wird getrennt in einer Dachbox transportiert. 

Packt vor der Abfahrt auch für den Hund unbedingt frisches Wasser und einen Wassernapf für die Fahrt ein. Wir haben einen Hunde-Wasserkanister, der aufgeklappt gleich zwei Näpfe enthält. 

Wenn ihr eine Rast einlegt, lasst den Hund in keinem Fall allein im warmen oder gar heißen Auto zurück! Und: Legt auch für euren Vierbeiner regelmäßig eine Pause ein, damit er sich entspannen, die Pfoten vertreten und sein „Geschäft“ in Ruhe erledigen kann.

Herrschen sehr heiße Außentemperaturen bei der Anreise, kann es dem Hund helfen, beispielsweise auf einer kühlenden Matte im Auto zu liegen, oder ihr könnt ihm zeitweise ein feuchtes altes T-Shirt anziehen, das sein dickes Fell etwas runterkühlt. 

Fährt eure Fellnase nicht gerne Auto, ist nervös oder hat sogar Angst, könnt ihr vielleicht mit sanften Mitteln wie beispielsweise Rescue Tropfen Erleichterung schaffen.

5. Ankunft

Bei der Ankunft ist für euch und euer Haustier alles erst einmal neu. Ihr alle solltet in Ruhe eure neue Umgebung kennenlernen. Vielleicht macht ihr als Erstes mal einen kleinen Spaziergang, z.B. am Strand, und lernt die Gegend kennen. Das lockert alle nach der langen Anreise durch, Hundeblase und -darm können sich in Ruhe entleeren. Gebt auch eurem vierbeinigen Freund danach die Chance, die Ferienwohnung oder das Hotelzimmer in Ruhe kennen zu lernen. Lasst ihn vor allem nicht gleich allein! Gerade sensible Fellnasen können sehr unerwartet auf eine solche Situation reagieren. Nehmt ihn oder sie mit, wenn ihr nach draußen geht, oder wechselt euch erst einmal mit dem Hundesitten am Ankunftstag ab. Nach der ersten Nacht im neuen Urlaubszuhause wird sich der Hund sicherlich schon eingewöhnt haben.

6. Hund allein in der Unterkunft

Hat sich eure Fellnase an die neue Urlaubsunterkunft mit der ganzen Familie gewöhnt, könnt ihr sie auch in der Regel mal allein zurücklassen. Geht da dennoch am besten vorsichtig und Stück für Stück vor. Ganz so, wie ihr es damals zu Beginn bei euch zu Hause gemacht habt. Da wir bei unseren Hunden schon vorher wissen, was sie sicherlich interessant finden oder wo sie sich auch mal hinlegen könnten (Sofa :-)), sorgen wir gerne vor. So schützen wir beispielsweise die Sofas mit unseren mitgebrachten Decken. Stellt dem Vierbeiner ebenfalls ausreichend frisches Wasser zur Verfügung. Evtl. hat er in der neuen Umgebung mehr Durst als daheim.

Wenn ihr zurückkommt, macht kein großes Aufhebens um die Sache. Verhaltet euch so, als wäre das ganz normal, dass ihr mal kurz weg gewesen seid :-).

7. Tierarzt vor Ort

Wir wünschen euch natürlich, dass dieser Fall in eurem Urlaub nicht eintritt. Aber es kann immer auch mal im Urlaub vorkommen, dass der Hundeurlaub durch Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt, eine Verletzung oder gar Schlimmeres überschattet wird. Wir sprechen aus Erfahrung. So haben wir es uns angewöhnt, uns schon mal im Vorfeld nach einem Tierarzt vor Ort zu informieren. Am besten sind wir dabei gefahren, den Vermieter, Einheimische oder an der Rezeption danach zu fragen.

8. Nächste Reise/Empfehlung

In unserem letzten Tipp, der uns schon sehr weitergeholfen hat, geht es um zukünftige Ferien mit der Fellnase. Hat es mit dem Hund im Ferienhaus, dem Hotelzimmer oder der Ferienwohnung gut geklappt und war auch der Vermieter oder das Hotelpersonal mit unserem vierbeinigen Gast zufrieden (zum Glück gab es bei uns nie Probleme), haben wir gebeten, uns eine kleine kurze Bewertung zu schreiben. Das ist nämlich eine wunderbare „Eintrittskarte“ für die Buchung der nächsten Ferienunterkunft mit Hund. Wir haben sogar eine sehr positive Bewertung auf airbnb.de für den Aufenthalt mit gleich drei ausgewachsenen Hunden erhalten. Denn Urlaub mit Hund ist doch irgendwie der schönste Urlaub für uns Frauchen und Herrchen, oder? Habt einen guten Urlaub!

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