Warum Fisch für den Hund?

Graf Barf klärt auf: Warum Fisch ein wertvoller Bestandteil der ausgewogenen BARF-Hundeernährung ist und wie er die Gesundheit deines Vierbeiners fördert.

Barfen bedeutet, eurem Hund eine abwechslungsreiche und naturnahe Rohfütterung in den Hundenapf zu geben. Neben unseren BARF-Menüs mit Fleisch und Einzelwürfeln zum Selbstzusammenstellen bekommt ihr bei uns bereits seit einiger Zeit auch drei Rohfischprodukte. In diesem Beitrag möchten wir insbesondere für alle Barf-Einsteiger zusammenfassen, warum Fisch für Hunde gesund ist und wertvoller Bestandteil der ausgewogenen BARF-Hundeernährung sein sollte.

Beim Barfen möchte man als Hundebesitzer das Hundefutter möglichst naturnah und ausgewogen zusammenstellen. Man versucht daher, die Vitamine, Mineralstoffe und auch Fette als natürliche Futterkomponenten seinem Hund zu füttern – ohne zu künstlichen Zusätzen greifen zu müssen. Ähnlich wie sich Wölfe, die Urahnen unserer Hunde, ernähren. Die meisten Vitamine und Mineralstoffe können über Fleisch, Innereien und Knochen abgedeckt werden. Warum dann also noch zusätzlich Fisch füttern? 

Was ist im Fisch für den Hund Wichtiges enthalten?

Auch Wölfe fangen Fische in Flüssen und verputzen sie komplett. So sollte von Zeit zu Zeit bei der Barf-Mahlzeit des Hundes der Fleischanteil durch rohen Fisch ersetzt werden. Denn: Fisch ist reich an vielen Vitaminen, Spurenelementen und Mengen-Mineralstoffen wie u.a. Magnesium und Kalium. Besonders wertvoll für die Hundeernährung ist aber der hohe Gehalt an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. 

Schaut man genauer hin, fällt auf, dass die Zufuhr von Vitamin D nur schwer über Fleisch abzudecken ist. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Körper eures Hundes, denn es reguliert den Knochenstoffwechsel und ist dafür verantwortlich, dass Calcium und Phosphor entsprechend ihrem Bedarf aufgenommen werden. Es gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und wird hauptsächlich in der Leber und dem Fettgewebe des Hundes gespeichert. Bestimmte Fischsorten, wie zum Beispiel Lachs, sind reich an Vitamin D. Aber auch Lebertran. Weiterhin haben Eigelb und Milchprodukte einen guten Vitamin-D-Gehalt, der aber für den Hund ohne Fisch eigentlich nicht ausreichend ist.

Ein zweiter wichtiger Benefit, den man beim Barfen mit einem Fischanteil erzielt, ist die Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese essenziellen Fettsäuren kann der Körper des Hundes nicht selbst herstellen, sie müssen daher via Nahrung zugeführt werden. Dabei nimmt der Hund Omega-6-Fettsäuren ausreichend über die fleischigen Komponenten beim Barfen zu sich. Bei den Omega-3-Fettsäuren muss man etwas genauer hinsehen. Diese werden auf der einen Seite über bestimmte Öle, die auch in unserem Spezial-Öl enthalten sind, zum anderen aber auch sehr gut über Fisch im Barf-Futter deines Vierbeiners abgedeckt. Dabei gilt: Je fetter der Fisch ist, desto besser. Als Beispiel ist hier ebenfalls der Lachs zu nennen. Omega-3-Fettsäuren übernehmen wichtige Aufgaben im Hundekörper: Sie wirken beispielsweise entzündungshemmend und fördern die Gehirnentwicklung und Lernfähigkeit. 

An dritter Stelle ist noch die Zufuhr von Jod über Hundefutter mit Fisch zu nennen. Dabei haben Meeresfische einen deutlich höheren Jodgehalt als Seewasserfische. Jod ist wichtig für die Schilddrüsenfunktion des Hundes. 

Wie dem Hund Fisch füttern?

Fisch ist mit seinen wichtigen Nährstoffen gesund – auch für den Hund! Dennoch merken wir immer wieder, dass sich einige Hundebesitzer, die bereits barfen oder auch noch nicht, nicht so ganz an das Füttern von rohem Fisch rantrauen. Und das ist schade. Die meisten Hunde fressen Fisch gerne. Probiert es zunächst mal mit einer kleinen Menge aus, zum Beispiel als Snack zwischendurch, und schaut, wie euer Hund es verträgt und ob er es mag. 

Hat das geklappt, dann hat es sich bei den meisten Hundehaltern, die barfen, bewährt, eine BARF-Ration pro Woche durch Fisch zu ersetzen. Dafür könnt ihr einfach als Mengenangabe eure Barf-Futtermenge, die ihr normalerweise als Menü bzw. Fleischportion füttert, auch für den Fisch als Maß verwenden. Zur Berechnung der Futtermenge unserer Menüs steht euch unser Barf-Rechner zur Verfügung.

Es kann allerdings vorkommen, dass der Hund nach der Fischmahlzeit noch einen hungrigen Eindruck macht. Denn Fisch ist nicht so kalorienreich wie Fleisch und weist nur Spuren an Kohlenhydraten auf, die einfach besser sättigen. Das kennt ihr selbst: Ein Fischgericht fühlt sich auch für uns nach dem Verzehr leichter an. Ihr könnt also evtl. noch ein paar kohlenhydratreiche Futterbestandteile der Fischration hinzufügen. Zum Beispiel unseren Obst- und Gemüsemix, denn der enthält u.a. gekochte Kartoffeln. 

Fisch-Barfen könnt ihr natürlich erwachsene Hunde, aber auch Junghunde (Welpen erst ab dem 4. Lebensmonat!) und gerade ältere Hunde. Insbesondere für Letztere ist Fisch ein gutes Futtermittel, da es das Immunsystem und die Gehirnfunktionen stärkt, dem Altersprozess entgegenwirkt sowie den Muskeln und Gelenken hilft.

 

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